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Probe vor der Haustür

Foto: KammererZu einem musikalischen Sommerabend der besonderen Art trafen sich Aktive des Musikvereins Kurkapelle Schonach. Sie nutzten die lauen Temperaturen und kamen zu ihrer ersten Freiluftprobe seit dem Corona-bedingten Lockdown zusammen.

Musiker sind begeistert

Buchstäblich "direkt vor der Haustür" fand die Probe beim Dirigenten Markus Kammerer am Rohrhardsberg statt. Trotz strenger Corona-Vorgaben des Bundes Deutscher Blasmusikverbände (BDB) genossen die Musiker das gemeinsame Musizieren und probten gut eineinhalb Stunden Polkas, Märsche und Moderne Stücke aus ihrem Repertoire. "Letztendlich war es ein schöner Abend und zu spüren, wie sehr sich alle freuten, endlich wieder gemeinsam zu musizieren", betonen die Musiker.

Musikverein brechen die Einnahmen weg

Foto: KammererTolle Stimmung und beste Unterhaltung auf hohem Niveau sind stets beim Sommerfest des Musikvereins Schonach angesagt. Dieses Jahr müssen die Fans der Blasmusik auf das Fest in der Dorfmitte verzichten. Der Grund: Es fällt Corona-bedingt aus. Banner-Image Erdbeeren aus Ihrer HeimatErdbeeren zum selber pflücken. Frisch und aromatisch, direkt von Ihrer Hand in den Korb. Finden Sie unser Feld in Ihrer Nähe!

Schonach. Schweren Herzens sagten die Verantwortlichen des Musikvereins Kurkapelle Schonach jetzt ihr Fest ab, das sie sonst stets zum Beginn der großen Ferien im Schulhof und damit vor ihrem Probelokal bei der Dom-Clemente-Schule veranstalten.

Foto: Nagel"Das tut schon weh", betont Vorsitzender Klaus Dieterle. Das Fest war am 1. und 2. August wieder zum Auftakt der Schulferien geplant. "Wir dürfen es aufgrund der Corona-Verordnungen jedoch nicht veranstalten", bedauert Dieterle im Gespräch mit dem Schwarzwälder Boten.

"Die Lieferanten haben wir bereits informiert und auch die befreundeten Musiker, die am Sonntag zum Frühschoppen, nachmittags und abends bis zur Tombola die Besucher aus nah und fern unterhalten hätten", berichtet Dieterle weiter. Er und seine Vorstandskollegen sind froh, "dass alles problemlos ging und alle Verständnis für die Absage hatten, inklusive der Band aus dem Elztal, die erstmals am Samstagabend bei uns zum Tanz und zur Unterhaltung aufspielen sollte."

Der Ausfall des zweitägigen Sommerfests reißt ein großes Loch in die Vereinskasse.

"Goht nit, git’s nit. Es gibt immer einen Weg."

Es ist in normalen Jahren die wichtigste Einnahmequelle des rund 50 Aktive, 25 Jugendliche und etwa 400 passive Mitglieder zählenden Vereins. "Trotzdem muss es weiter gehen. Goht nit, git’s nit. Es gibt immer einen Weg", ist sich der Vorsitzende sicher und lacht, wenn ihm eigentlich auch nicht so recht danach zumute ist. Denn auch weitere Einnahmequellen wie Kurkonzerte, Auftritte oder der Verleih der vereinseigenen Festzelte sind aktuell versiegt. "Wir dachten eigentlich, dass wir finanziell gut aufgestellt sind. Doch mit der Corona-Krise, in der fast nichts mehr geht, hatten wir natürlich nicht gerechnet", sagt Dieterle und erinnert sich an den bislang letzten öffentlichen Auftritt an der Fasnet. Die letzte große Zusammenkunft des Vereins vor dem Lockdown war die Hauptversammlung am 6. März, kurz danach traf das Versammlungsverbot in Kraft.

"Wir hoffen, dass wir wenigstens unser am 21. November geplantes Jahreskonzert veranstalten können", blickt Dieterle in die Zukunft. "Wir haben eigens ein Hygienekonzept zum Proben erstellt, damit es bald losgehen kann, wenn die Corona-Regeln gelockert werden."

Zunächst werden laut Dieterle erst Registerproben möglich sein, danach das Zusammenspiel des gesamten Orchesters. "Normalerweise machen wir das umgekehrt", erklärt der Vorsitzende. "Wir hoffen, dass wir bald einmal im Freien auf privatem Gelände und irgendwann im Haus des Gastes proben dürfen. Zwar nicht alle, aber zumindest 20 Musiker, denn im Probelokal ist eine Gesamtprobe definitiv nicht möglich, alleine schon aufgrund der Abstandsregeln, der geringen Raumhöhe und des fehlenden, separaten Ausgangs."

"Einige sind schon ganz heiß aufs Musizieren"

In der Hoffnung, dass das große Konzert des Musikvereins Kurkapelle wie geplant stattfinden kann, setzt Dieterle auch auf einen baldigen Übungsbeginn dafür. Denn Aufgrund der gegebenen Umstände müsse man noch früher als sonst mit den Proben starten.

Was die Probenarbeit der Jugendmusiker betreffe, könne man sich nicht beklagen. "Der Unterricht geht über Skype und klappt meines Wissens nach problemlos. Das ist auch wichtig, damit unser Nachwuchs nicht den Faden zur Musik und zum Verein verliert." Das gilt auch für die Erwachsenen. "Wir hoffen, dass nachher, wenn alles wieder normal läuft, auch alle wieder mit im Boot sind", betont Dieterle. Da er weiß, dass einige jetzt schon "ganz heiß aufs Musizieren sind", ist ihm um den Verein nicht bange. Auch hätten die Aktiven viele Ideen, die momentan aber "leider nicht alle umsetzbar" seien. So wollte man unlängst zur Unterhaltung im Kurgarten aufspielen, ließ es dann jedoch lieber, denn der Verein könnte verantwortlich gemacht werden, sollten sich zu viele Zuhörer versammeln und den nötigen Abstand nicht einhalten.

In Sachen Nachwuchs gut aufgestellt

Foto: KammererDie Mitglieder des Musikvereins Kurkapelle Schonach kamen im Hotel Schöne Aussicht zu ihrer Hauptversammlung zusammen. Große Bedeutung nahm an diesem Abend der Bereich Ehrungen ein.

Eine stattliche Anzahl an passiven Mitgliedern wurde für ihre 30-jährige Vereinstreue ausgezeichnet. "Vor 30 Jahren feierten wir unser großes 150-jähriges Bestehen, ein Anlass, der uns viele fördernde Mitglieder brachte", erläuterte der stellvertretende Vorsitzende Manfred Pfaff die herausragende Summe an 27 Ehrungen.

So wurden Felicitas Burger, Hartmut Burger, Holger Hermann, Brigitte Donath, Mike Eschle, Wilfried Hahn, David Hermann, Jürgen Hilser, Olaf Hilzenbecher, Olga Hipp, Andreas Hör, Alexander Hummel, Stefan Hummel, Bernd Kaltenbach, Peter Kaltenbach, Klaus Ketterer, Matthias Kuner, Birgit Merz-Hahn, Urban Ruf, Wendelin Saier, Gerhard Schmidt, Gerhard Schmieder, Gerd Schneider, Gerhard Schwarz, Thomas Sickinger, Michael Strunskus und Markus Zoremba zu außerordentlichen Mitgliedern ernannt.

Unter den aktiven Musikern gab es Auszeichnungen für zehnjährige Vereinszugehörigkeit. Lukas Duffner, Katharina Hummel, Tamara Schüssele, Elena Schyle und Saskia Weber dürfen fortan die bronzene Vereinsnadel am Revers tragen. Elija Kimmig wurde in die aktiven Vereinsreihen aufgenommen.

Belohnt wurden auch die Spitzenreiter in Sachen Anwesenheit im vergangenen Vereinsjahr. Bei insgesamt 75 Antritten fehlten Markus und Thomas Kammerer nie, Gerhard Berberich und Luca Schneider nur einmal. Weitere sieben Musiker schafften ebenfalls mit nur drei Fehltagen eine Anwesenheit von nahezu 100 Prozent. "Es wäre schön, wenn es im nächsten Jahr noch mehr sind", animierte Vorsitzender Klaus Dieterle zu weiterhin fleißigem Proben- und Antrittsbesuch.

Was sich hinter den 75 Antritten verbirgt, verdeutlichte Schriftführerin Luisa Willmann in ihrem ausführlichen Jahresbericht. Dass nicht nur das gemeinsame Musizieren sondern auch sonstige Aktivitäten und Bewirtungseinsätze darunter fallen, bewies nicht zuletzt der Kassenbericht, indem die erwirtschafteten und ausgegebenen Summen unter die Lupe genommen wurden. "Langfristig soll peu a peu in neue Instrumente investiert werden, um die Qualität der Musik zu erhalten", hieß es seitens des Vorstandes.

Diese wurde auch von Bürgermeisterstellvertreterin Petra Hettich gelobt. Sie bedankte sich für den Beitrag zum kulturellen Leben in Schonach.

Dirigent Markus Kammerer verwies auf das anstehende Sommerprogramm, das wieder einige besondere musikalische Anlässe bereit hielt. Er bat seine Musiker um regen Probenbesuch und ein "an einem Strang ziehen."

In Sachen Jugendarbeit gibt es Veränderungen, die Klaus Dieterle nochmals in der Versammlung erläuterte. So gibt es ab diesem Jahr eine Raumschaftsjugendkapelle, in der alle Zöglinge aus Triberg, Schonach, Schönwald, Nußbach und Gremmelsbach gemeinsam proben und auftreten. "Das bedeutet nicht, dass unsere Jugendkapelle Schonach nicht mehr spielfähig ist", betonte der Vorsitzende. Mit 32 Jugendlichen in der Jugendkapelle und 27 in Ausbildung sei man gut aufgestellt. Man wolle mit dieser zusätzlichen, freien Spielgemeinschaft den Kapellen, die aktuell tatsächlich nicht genügend Nachwuchsmusiker haben, die Möglichkeit geben, trotzdem in Jugendformation zu musizieren. "Unsere Jugendkapelle Schonach wird weiterhin auch ihre eigenen Auftritte, wie etwa am Jahreskonzert haben", so Dieterle.

Neue Stellvertreterin

Die Wahlen brachten teils neue Gesichter in der Vorstandschaft. So ist künftig Apollonia Rajnai stellvertretende Vorsitzende und löst damit Manfred Pfaff ab. Emily Dold übernimmt die Jugendleitung von Claudia Kienzler und Kathrin Börsig den Posten des aktiven Beisitzers von Lukas Duffner, der nun zusammen mit Regine Schneider die Vereinskasse prüft. Auch Simon Hummel rückt als aktiver Beisitzer nach. Schriftführerin Luisa Willmann, Beirätin und Festwirtin Nicole Schneider sowie passiver Beirat Arnold Kuner bleiben weitere zwei Jahre im Gremium.

Die Aktiven der Kurkapelle Schonach stimmen auf die Weihnachtstage ein

Foto: KammererOb "O Tannenbaum", "Alle Jahre wieder", "O du Fröhliche" oder "Stille Nacht" – Weihnachtslieder gehören für viele Menschen zum Fest der Liebe dazu. Für zahlreiche Schonacher Familien und Gäste des Kurorts ist es deshalb längst zum Ritual geworden, sich am frühen heiligen Abend beim Pavillon im Kurpark einzufinden, um den weihnachtlichen Weisen des Musikvereins Kurkapelle Schonach zu lauschen. Seit vielen Jahren stimmen die Musiker unter der Leitung von Markus Kammerer mit ihrem wohlklingenden Melodienreigen musikalisch auf den Weihnachtsabend ein.

Überwältigender Applaus in der Kirche für den Musikverein Kurkappelle

Das Ensemble gestaltet erstmals die Christmette in Schonach musikalisch. Solistin Verena Schwer singt das Evangelium.

Nachdem der Schonacher Kirchenchor bei der Christmette 2018 zum letzten Mal die Kirchenbesucher erfreute und sich danach auflöste, gestaltete in diesem Jahr der Musikverein Kurkapelle erstmals den Gottesdienst.

So manches musikalische Extra

Es war ein geniales Erlebnis, in der heiligen Nacht die weihnachtlichen Melodien mit so vielen Instrumenten zu hören. Unter der Leitung von Markus Kammerer gab es auch einige Extras. Zur Kommunion erklang das „Happy-Christmas-Weihnachtslieder-Medley“ im modernen Sound und zum Schluss das temperamentvolle Lied: „Tochter Zion freue dich“.

Sopranistin singt das Weihnachtsevangelium

Der Applaus der Gläubigen war überwältigend. Zum festlichen Rahmen trug auch die heimische Sängerin Verena Schwer bei. Die Sopranistin sang im Altarraum das Weihnachtsevangelium. Die Predigt von Pfarrer Andreas Treuer vertiefte das musikalische Weihnachtserlebnis. Er erinnerte daran, dass niemals im Jahr so viel gesungen und musiziert werde wie in der Weihnachtszeit.

Ein Riss, durch den das Licht fällt

Dann ging er auf die Hymne von Leonard Cohen ein. Im Lied des kanadischen Poeten heißt es: Da ist ein Riss in allem, aber genau dort fällt das Licht herein. Der Prediger machte darauf aufmerksam, dass es in jedem Menschenleben Bruchstellen und Risse gibt. „Es gibt auch rings um uns herum Risse, die durch Hass und Streit, durch Terror und Gewalt entstehen – Risse, die nicht nur durch Länder und Völker gehen, sondern auch durch Gemeinschaften und Familien“, wusste der Geistliche.

Dann wies er auf Jesus hin, dessen Geburtstag in dieser Nacht gefeiert werde und der die Risse und Bruchstellen aufhellen wolle. Oft würden Lebenspläne durch Krankheiten und Todesfälle zerstört, wie Treuer weiter ausführte. „Aber wenn wir den Wunsch nach Heilung und Rettung haben, kann der in unser Leben kommen, von dem wir so gerne singen: Ich danke dir, du wahre Sonne, dass mir dein Glanz das Licht gebracht“, sagte der Pfarrer zum Schluss.

Besondere Atmosphäre in der Kirche beim Jahreskonzert des Musikvereins Kurkapelle

Foto: Kommert Foto: Schwarzwälder BoteZum besonderen Kirchenkonzert anlässlich seines 180. Geburtstags hatte der Musikverein Kurkapelle Schonach in die Pfarrkirche St. Urban eingeladen. Nach der Jugendkapelle spielten die Aktiven der Hauptkapelle unter der Leitung von Markus Kammerer und zeigten eine bravouröse Leistung (links). Begeistert applaudierten die zahlreichen Besucher den Musikern (oben rechts). Verstärkt wurden die Schonacher Musiker beim Stück "Arrival" (ABBA) durch drei Dudelsackbläser. Diese sorgten für eine besondere Atmosphäre im Gotteshaus, da sie das sehr facettenreiche Stück nochmals aufwerteten.

Treue und Können werden belohnt

Foto: Kommert Foto: Schwarzwälder BoteNach dem fulminanten Auftritt des Musikvereins Kurkapelle Schonach in der Pfarrkirche St. Urban luden die Musiker ein ins Pfarrzentrum, wo vor etwas kleinerer Kulisse Ehrungen durchgeführt wurden.

"Zunächst hob der Vorsitzende Klaus Dieterle zwei Nachwuchsmusiker heraus, die das Junior-Abzeichen erfolgreich abgelegt haben: Naemi Kimmig und Nico Hettich haben sich der ersten Herausforderung gestellt, die die musikalische Laufbahn heute begleiten. Dann ergriff ein besonders Mitglied des Musikvereins das Mikrofon. Joachim "Jo" Müller ist zwar Posaunist und war bereits Vorsitzender des Schonacher Vorzeige-Orchesters, doch zugleich ist er Repräsentant des Blasmusikverbands. In dieser Eigenschaft ehrte er zwei Musikerinnen für ihr 25-jähriges Engagement zur Blasmusik und zur Kurkapelle Schonach: Karin Bender und Sarah Schätzle. Da er beide schon ebenso lange kennt, wie sie musizieren, konnte er ein deutliches Bild ihres Wirkens im Verein zeichnen und so manche kleine Anekdote erzählen. Auch der Vorsitzende fand lobende Worte für die Beiden und sorgte dafür, dass sie neben einem schönen Blumenstrauß auch noch ein "Kremle" für ihre Männer erhielten, die oft auf sie verzichten müssten. Im Anschluss an die Worte erklang der Ehrenmarsch, dem die Musikerinnen ergriffen lauschten.

Kurkapelle Schonach bietet wahrlich Wundervolles in St. Urban

Jugendorchester und Hauptorchester begeistern mit einem Programm mit großer Tiefe ihre gut 300 Zuhörer. Schöner kann es Richtung Advent kaum gehen.

Eine Einstimmung in die kommende Adventszeit erlebten rund 300 begeisterte Besucher beim Kirchenkonzert des Musikvereins Kurkapelle Schonach in der Kirche St. Urban.

Kurkapelle feiert ihren Geburtstag in der Pfarrkirche – mit ganz viel Musik

Das Jahreskonzert des Musikvereins Kurkapelle Schonach wird besonders festlich: Der Verein feiert seinen 180. Geburtstag.

Eingeladen wird am Samstag, 23. November, nicht wie üblich ins Haus des Gastes, sondern in die große Pfarrkirche St. Urban. Dirigent Markus Kammerer hat mit seiner Stückauswahl bewusst auf Musikstücke gesetzt, die zum einen dem Jubiläumskonzert, aber auch dem besonderen Konzertort gerecht werden.

"Es gibt einen Unterschied, zwischen Konzert in der Kirche und Kirchenkonzert", beschreibt der junge Dirigent. „Mir war wichtig, dass jedes Stück einen Bezug zur Kirche und zum Glauben hat.“ Wer denkt, dies sei nur mit geistlicher Musik möglich, irrt. Auch die moderne Blasmusikliteratur bietet eine enorme Bandbreite, sodass es dem Dirigenten auch hier wieder einmal gelungen ist, für jeden Musikgeschmack etwas bereit zu halten.

Beginn des Konzertabends ist um 20 Uhr, nach der Vorabendmesse. Die Jugendkapelle unter der Leitung von Simon Wiesenbach wird den ersten Konzertteil übernehmen, worauf dann die Hauptkapelle mit ihrem Dirigenten Markus Kammerer folgt.

Im Anschluss an das Kirchenkonzert sind alle Besucher ins Pfarrzentrum zum Umtrunk eingeladen. In diesem Rahmen finden auch Ehrungen verschiedener Musiker durch den Verein, den Blasmusikverband Schwarzwald-Baar und die Vergabe der Jugendmusikerleistungsabzeichen statt.

Besonderes Konzert zum 180. Geburtstag

Das Jahreskonzert des Musikvereins Kurkapelle Schonach wird ein Besonderes: Eingeladen wird am kommenden Samstag, 23. November, nicht wie üblich ins Haus des Gastes, sondern in die große Pfarrkirche St. Urban.

Foto: Kammerer Foto: Schwarzwälder BoteAuf ein festliches Konzert dürfen sich die Zuhörer freuen, denn der Verein feiert in diesem Jahr seinen 180. Geburtstag. Dirigent Markus Kammerer hat mit seiner Stückauswahl bewusst auf Musikstücke gesetzt, die zum einen dem Jubiläumskonzert, aber auch dem besonderen Konzertort gerecht werden.

"Es gibt ein Unterschied, zwischen ›Konzert in der Kirche‹ und ›Kirchenkonzert‹", beschreibt der junge Dirigent. "Mir war wichtig, dass jedes Stück einen Bezug zur Kirche und zum Glauben hat". Wer denkt, dies sei nur mit geistlicher Musik möglich, irrt. Auch die moderne Blasmusikliteratur bietet eine enorme Bandbreite, sodass es dem Dirigenten auch hier wieder einmal gelungen ist, für jeden Musikgeschmack etwas bereit zu halten.

Beginn des Konzertabends ist um 20 Uhr, nach der Vorabendmesse. Die Jugendkapelle unter der Leitung von Simon Wiesenbach wird den ersten Konzertteil übernehmen, worauf dann die Hauptkapelle mit ihrem Dirigenten Markus Kammerer folgt.

Umtrunk mit Ehrungen

Im Anschluss an das Kirchenkonzert sind alle Besucher ins Pfarrzentrum zum Umtrunk eingeladen. In diesem Rahmen finden auch Ehrungen verschiedener Musiker durch den Verein, den Blasmusikverband Schwarzwald-Baar und die Vergabe der Jugendmusikerleistungsabzeichen statt.