Kurkapelle bietet klangvollen Saisonabschluss

Foto: SchüsseleKurkapelle bietet klangvollen Saisonabschluss

Zum Saisonabschluss gab der Musikverein Kurkapelle Schonach am Kirchweihsonntag noch einmal sein Bestes beim Kurkonzert bei strahlendem Sonnenschein im Schonacher Kurpark. Mit vielseitigem Repertoire unterhielten Markus Kammerer und seine Musiker das Publikum. Abwechslungsreich und informativ wurden die Zuhörer auch wieder von Hannah Kimmig durch das Programm geführt. Nicht nur die Parkbänke waren besetzt auch auf Balkonen und aus offenen Fenstern lauschten Bürger den Klängen der heimischen Musik. Jung und Alt tanzten bei diesem Anlass Hand in Hand. Nach dem Klassiker "Hoch Badnerland" durfte auch das Lied "Romm isch Romm", das stets am Saisonende gespielt wird, nicht fehlen. Nach dieser kleinen musikalischen Stunde gingen viele der Zuhörer mit einem Ohrwurm nach Hause.

Wechsel an der Vereinsspitze

Foto: SchüsseleHauptversammlung: MV Kurkapelle Schonach tagt

Der Musikverein Kurkapelle Schonach lud zur Hauptversammlung in den Saal im Haus des Gastes ein. Im Verlauf des Abends gab es Ehrungen und einen Wechsel im Vorstand: Neue Vorsitzende ist nun Nicole Schneider. Sie löste Klaus Dieterle an der Vereinsspitze ab.

Corona-konforme Bestuhlung und ein 3G-Nachweis der Teilnehmer durften bei der Versammlung selbstredend nicht fehlen. Vorsitzender Klaus Dieterle entschuldigte zu Beginn den stellvertretenden Vorsitzenden Nico Pfaff, der wegen Krankheit fehlte. Da der Probebesuch im vergangenen Vereinsjahr aufgrund der Pandemie und der damit eingehenden Ansteckungsgefahr freiwillig war, verzichtet der Verein auf eine Auswertung dieser. Neu in ihre Reihen nahmen die Musiker Marco Kimmig auf, der sie schon länger unterstützt und nun vollwertiges Mitglied ist.

Im Bericht der Schriftführerin Luisa Willmann wurde deutlich, dass, auch wenn die Pandemie dem Verein schwer zugesetzt hat, dieser doch immer Wege und Mittel gefunden hat, das Vereinsleben aufrecht zu erhalten. So sind neben der Fastnacht, die noch normal gefeiert werden konnte, Punkte wie regelmäßige Onlinemeetings oder gemeinsames Musizieren vom eigenen Balkon aus ein wichtiger Bestandteil des Vereinsjahres 2020 gewesen. Ein Highlight war die Klopapier-Challenge, bei der der Verein von seinem Schönwälder Kollegen zu einem Videodreh nominiert wurde. Komplett zu sehen ist dieses Video auf dem YouTube Kanal des Vereins.

Erleichterung im Sommer

Auch wenn all diese innovativen Aktionen die Quarantäne für die Musiker erträglicher machten, so war die Erleichterung groß, als alle im Sommer 2020 wieder Proben konnten, zunächst unter freiem Himmel auf den Feldern oder auf dem Hummelhof und einmal im Kurpark, später in der Halle der Spedition Acker.

Auch einen Kameradschaftstag führte der Verein durch, sobald die Corona-Situation es zuließ. Hier führte ein Wanderführer den Verein durch den Elzacher Wald. Im Gasthaus Löwen ließen alle den Tag ausklingen. Zu Weihnachten veranstaltete man einen "Bretleverkauf", der bei den Schonachern gut ankam.

Minimale Verluste

Finanziell spürt auch der Musikverein das Corona-Jahr deutlich, besonders durch den Ausfall von Konzerten und dem Sommerfest. Dennoch schaffte man es sich mit nur minimalen Verlusten gut zu halten. Auch von der Bundesregierung erhält die Schonacher Musik eine Prämie.

Im Rahmen von "Neu Start Kultur" soll das Förderprogramm "Impuls" den Musizierenden Impulse und Motivationshilfen zur nachhaltigen Stärkung und erhöhte Sichtbarkeit für den zeitnahen Neustart ermöglichen. Hierbei organisierte der Verein verschiedene Ensembles, die zur schnellen Wiederaufnahme der Proben- und Konzerttätigkeiten befähigt werden sollen und Unterstützung bei durch die Pandemie beschleunigten Transformationsprozessen in den Bereich (Wieder-) Gewinnung von Mitgliedern und Digitalität erhalten.

Positiv zu verzeichnen war, dass der Verein keinen seiner 53 aktiven Mitglieder verloren hat und auch die freiwilligen Proben immer rege besucht waren. Wie groß der Zusammenhalt innerhalb des Vereins ist, wurde in dieser Sitzung deutlich. Mehrfach wurde lobend erwähnt, dass Dirigent Markus Kammerer auf seine Vergütung verzichtete, um den Verein in diesen schweren Zeiten nicht noch mehr zu belasten. Auch den Dirigenten hat die Lockdown-Zeit zugesetzt und er musste viele seiner Pläne für das Jahreskonzert und das Sommerprogramm beiseite legen.

Wahlen

Bei den Wahlen in der Hauptversammlung des Musikvereins gaben Klaus Dieterle und Nico Pfaff in diesem Jahr ihre Ämter als Vorsitzende auf. An die Stelle von Klaus Dieterle trat nun Nicole Schneider, an ihre Stelle als bislang stellvertretender aktiver Beirat Lukas Duffner, dessen bisheriges Amt als Kassenprüfer an Marco Kimmig überging.

Schlussendlich war es ein Abend mit viel Applaus. Die Musiker sind untereinander sehr dankbar, halten zusammen und ihrem Verein die Treue, eine Hingabe, die auch von Bürgermeister Jörg Frey bewundert wird. Im Anschluss ließen die Teilnehmer den Abend auf dem Hummelhof ausklingen.

Eine Ehrung für 15 Jahre aktives Musizieren bekamen Apollonia Rajnai und Carmen Kramer, die beide neben ihrer Tätigkeit als Musikerinnen auch einige Ämter im Verein bekleiden oder bekleideten.

Für 30 Jahre aktive Mitgliedschaft wurde Uli Fehrenbach ausgezeichnet, der vereinsintern auch für die Medienpräsenz verantwortlich ist.

Und zum Schluss wie immer: ein Hoch aufs Badnerland

Foto: SchüsseleMit einem Kurkonzert ging die alljährliche Probenpause der Kurkapelle Schonach zu Ende. Schon wie einige Wochen zuvor versammelten sich aus diesem Grund viele Zuschauer vor dem Pavillion des Kurparks und lauschten den Tönen der Lieder, die der Dirigent Markus Kammerer mit seiner Kapelle zum besten gab. Geleitet wurde das Programm sehr souverän von Hannah Kimmig. Eine bunte Mischung von Märschen über Polka bis hin zu modernen Hits ist es, was die Zuschauer an diesem Tag zu hören bekommen. Auch das "Hoch Badnerland" fehlt als traditioneller Abschluss eines jeden Kurkonzertes nicht. Als die Sonne schon untergegangen war, beendeten die Musiker ihre musikalischen eineinhalb Stunden.

Kurkapelle Schonach tritt auf

Foto: Schwarzwälder BoteDer Musikverein Kurkapelle Schonach gibt das erste offizielle Kurkonzert seit 2019 im Pavillon im Schonacher Kurpark. Das bunt gemischte Publikum ist begeistert.

Mit modernen Melodien, flotten Rhythmen und traditionellen Blasmusikstücken eröffnete der Musikverein Kurkapelle Schonach die Kurkonzertsaison 2021.

Es war ein besonderer Abend für die 53-köpfige Kapelle und die Zuhörer, denn es war das erste offizielle Kurkonzert seit 2019.

Dirigent Markus Kammerer hatte ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, von Rockklassikern wie "Liverpool Sound Collection" über beliebte Polkas wie "Böhmische Liebe" und "Auf der Vogelwiese", bis zum "Deutschmeister Regimentsmarsch" war für jeden Geschmack etwas dabei. Und dass die Kapelle diesen getroffen hatte, zeigte der große Applaus am Ende des Konzerts.

Ein bunt gemischtes Publikum – Kinder und auch Zuhörer im höheren Alter – war in den Kurpark gekommen, um ein bisschen Normalität in dieser Pandemie-Zeit willkommen zu heißen.

Wieder kein Musikfest der Kurkapelle

Es wird Zuhause gefeiert, und als Entschädigung gibt es das Musikfest-Daheim-Paket

Auflagen sind nicht zu erfüllen

"Die Auflagen, um ein solches Fest durchführen zu können sind einfach zu hoch. Der Aufwand steht dabei in keinem Verhältnis zum Nutzen", so der Vorsitzende Klaus Dieterle. "Doch wir haben uns eine kleine Entschädigung einfallen lassen, damit das Sommerfest zumindest privat stattfinden kann: unser "Musikfest-Daheim–Paket".

Für die Großen gibt es das bekannte Brutzelfleisch mit Krautsalat, Fladenbrot und Spezialsoße. "Die Kleinen dürfen sich über Ravioli freuen. Außerdem gibt es für sie eine kleine Überraschung", heißt es. In beiden Paketen sind ein Getränk, ein kleiner Nachtisch und eine süße Tüte enthalten. "Wir möchten unsere heimischen Geschäfte unterstützen, daher werden alle Produkte in Schonach hergestellt beziehungsweise gekauft", betont Dieterle.

Bestellungen möglich

Bestellformulare liegen aus im Landmarkt Schonach, bei Moosmann Schreibwaren und der Metzgerei Hepting, oder können über die Homepage des Musikvereins (www.mv-schonach.de) ausgedruckt werden. Die Vorbestellungen werden angenommen bis Freitag, 23. Juli. Die Bestellformulare können in den aufgeführten Geschäften abgegeben oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! geschickt werden.

Erstes Kurkonzert

Sein erstes Kurkonzert nach der Corona-Pause gibt der Musikverein Kurkapelle Schonach am Freitag, 16. Juli, um 19.30 Uhr vor dem Pavillon im Kurpark. Dies allerdings nur bei gutem Wetter.

Kurkapelle bietet kulinarischen Schmaus zum Abholen an

Vereine: Kurkapelle bietet kulinarisches aus heimischen Betrieben

Auch in diesem Jahr muss der Musikverein Kurkapelle Schonach auf sein Sommerfest mit großem Bedauern verzichten. Das traditionelle Fest am ersten Wochenende der Sommerferien muss Pandemie-bedingt zum zweiten Mal in Folge ausfallen, teilt der Verein mit.

Auflagen nicht zu erfüllen

"Die Auflagen, um ein solches Fest durchführen zu können sind einfach zu hoch. Der Aufwand steht dabei in keinem Verhältnis zum Nutzen", so Vorsitzender Klaus Dieterle weiter. "Doch wir haben uns eine kleine Entschädigung einfallen lassen, damit das Sommerfest zumindest privat stattfinden kann: Unser Musikfest-Daheim–Paket".

Für die "Großen" gibt es das bekannte Brutzelfleisch mit Krautsalat, Fladenbrot und Spezialsoße. "Die Kleinen dürfen sich über Ravioli freuen. außerdem gibt es für sie eine kleine Überraschung", heißt es. In beiden Paketen sind ein Getränk sowie ein kleiner Nachtisch und eine süße Tüte enthalten. "Wir möchten unsere heimischen Geschäfte unterstützen, daher werden alle Produkte in Schonach hergestellt beziehungsweise gekauft", betont Dieterle.

Bestellungen sind möglich

Bestellformulare liegen im Landmarkt Schonach, Moosmann Schreibwaren und der Metzgerei Hepting aus oder können über die Homepage des Musikvereins (www.mv-schonach.de) ausgedruckt werden. Die Vorbestellung läuft bis Freitag, 23. Juli. Die Bestellformulare können in den aufgeführten Geschäften abgegeben oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! geschickt werden.

Abholung im Probelokal

Abgeholt werden können die Pakete am Samstag, 31. Juli, zwischen 10 und 13 Uhr vor dem Probelokal an der Dom-Clemente-Schule. "Bei der Abholung bitten wir auf die Einhaltung der bekannten, erforderlichen AHA-Maßnahmen zu achten und eine Maske zu tragen", so Dieterle. "Wir hoffen, dass wir unser Fest nächstes Jahr wieder in gewohnter Art und Weise durchführen können".

Konzert am Freitag

Sein erstes Kurkonzert nach langer Corona-Pause darf der Musikverein Kurkapelle Schonach am Freitag, 16. Juli, um 19.30 Uhr vor dem Pavillon im Kurpark geben. Das ganze findet allerdings nur bei guten Wetter statt.

Musikverein backt

Foto: © Marina Lohrbach – stock.adobe.comDer Musikverein Schonach hat sich angesichts der anhaltenden Corona-Pandemie Gedanken gemacht, wie er die Vereinskasse etwas aufbessern könnte, wie mitgeteilt wird.

Was liegt in der Adventszeit näher, als sich mit Gebäck die Vorfreude auf Weihnachten zu versüßen?, fragte man sich.

Nicht zuletzt deshalb kamen Mitglieder des Musikvereins auf die Idee, selbst gemachte "Bredle" herzustellen. Die zuhause angefertigten süßen Backwaren können nun an den kommenden Samstagen, 5. und 12. Dezember, von 9 bis 12 Uhr vor dem Haus des Gastes erworben werden, wo auch Familie Bolkart vom heimischen Kolbenhof ihren Christbaummarkt für das Weihnachtsfest veranstaltet.

Mit dem Kauf der selbst gemachten "Bredle" wird die Vereinsarbeit des Musikvereins Schonach unterstützt.

Probe vor der Haustür

Foto: KammererZu einem musikalischen Sommerabend der besonderen Art trafen sich Aktive des Musikvereins Kurkapelle Schonach. Sie nutzten die lauen Temperaturen und kamen zu ihrer ersten Freiluftprobe seit dem Corona-bedingten Lockdown zusammen.

Musiker sind begeistert

Buchstäblich "direkt vor der Haustür" fand die Probe beim Dirigenten Markus Kammerer am Rohrhardsberg statt. Trotz strenger Corona-Vorgaben des Bundes Deutscher Blasmusikverbände (BDB) genossen die Musiker das gemeinsame Musizieren und probten gut eineinhalb Stunden Polkas, Märsche und Moderne Stücke aus ihrem Repertoire. "Letztendlich war es ein schöner Abend und zu spüren, wie sehr sich alle freuten, endlich wieder gemeinsam zu musizieren", betonen die Musiker.

Musikverein brechen die Einnahmen weg

Foto: KammererTolle Stimmung und beste Unterhaltung auf hohem Niveau sind stets beim Sommerfest des Musikvereins Schonach angesagt. Dieses Jahr müssen die Fans der Blasmusik auf das Fest in der Dorfmitte verzichten. Der Grund: Es fällt Corona-bedingt aus. Banner-Image Erdbeeren aus Ihrer HeimatErdbeeren zum selber pflücken. Frisch und aromatisch, direkt von Ihrer Hand in den Korb. Finden Sie unser Feld in Ihrer Nähe!

Schonach. Schweren Herzens sagten die Verantwortlichen des Musikvereins Kurkapelle Schonach jetzt ihr Fest ab, das sie sonst stets zum Beginn der großen Ferien im Schulhof und damit vor ihrem Probelokal bei der Dom-Clemente-Schule veranstalten.

Foto: Nagel"Das tut schon weh", betont Vorsitzender Klaus Dieterle. Das Fest war am 1. und 2. August wieder zum Auftakt der Schulferien geplant. "Wir dürfen es aufgrund der Corona-Verordnungen jedoch nicht veranstalten", bedauert Dieterle im Gespräch mit dem Schwarzwälder Boten.

"Die Lieferanten haben wir bereits informiert und auch die befreundeten Musiker, die am Sonntag zum Frühschoppen, nachmittags und abends bis zur Tombola die Besucher aus nah und fern unterhalten hätten", berichtet Dieterle weiter. Er und seine Vorstandskollegen sind froh, "dass alles problemlos ging und alle Verständnis für die Absage hatten, inklusive der Band aus dem Elztal, die erstmals am Samstagabend bei uns zum Tanz und zur Unterhaltung aufspielen sollte."

Der Ausfall des zweitägigen Sommerfests reißt ein großes Loch in die Vereinskasse.

"Goht nit, git’s nit. Es gibt immer einen Weg."

Es ist in normalen Jahren die wichtigste Einnahmequelle des rund 50 Aktive, 25 Jugendliche und etwa 400 passive Mitglieder zählenden Vereins. "Trotzdem muss es weiter gehen. Goht nit, git’s nit. Es gibt immer einen Weg", ist sich der Vorsitzende sicher und lacht, wenn ihm eigentlich auch nicht so recht danach zumute ist. Denn auch weitere Einnahmequellen wie Kurkonzerte, Auftritte oder der Verleih der vereinseigenen Festzelte sind aktuell versiegt. "Wir dachten eigentlich, dass wir finanziell gut aufgestellt sind. Doch mit der Corona-Krise, in der fast nichts mehr geht, hatten wir natürlich nicht gerechnet", sagt Dieterle und erinnert sich an den bislang letzten öffentlichen Auftritt an der Fasnet. Die letzte große Zusammenkunft des Vereins vor dem Lockdown war die Hauptversammlung am 6. März, kurz danach traf das Versammlungsverbot in Kraft.

"Wir hoffen, dass wir wenigstens unser am 21. November geplantes Jahreskonzert veranstalten können", blickt Dieterle in die Zukunft. "Wir haben eigens ein Hygienekonzept zum Proben erstellt, damit es bald losgehen kann, wenn die Corona-Regeln gelockert werden."

Zunächst werden laut Dieterle erst Registerproben möglich sein, danach das Zusammenspiel des gesamten Orchesters. "Normalerweise machen wir das umgekehrt", erklärt der Vorsitzende. "Wir hoffen, dass wir bald einmal im Freien auf privatem Gelände und irgendwann im Haus des Gastes proben dürfen. Zwar nicht alle, aber zumindest 20 Musiker, denn im Probelokal ist eine Gesamtprobe definitiv nicht möglich, alleine schon aufgrund der Abstandsregeln, der geringen Raumhöhe und des fehlenden, separaten Ausgangs."

"Einige sind schon ganz heiß aufs Musizieren"

In der Hoffnung, dass das große Konzert des Musikvereins Kurkapelle wie geplant stattfinden kann, setzt Dieterle auch auf einen baldigen Übungsbeginn dafür. Denn Aufgrund der gegebenen Umstände müsse man noch früher als sonst mit den Proben starten.

Was die Probenarbeit der Jugendmusiker betreffe, könne man sich nicht beklagen. "Der Unterricht geht über Skype und klappt meines Wissens nach problemlos. Das ist auch wichtig, damit unser Nachwuchs nicht den Faden zur Musik und zum Verein verliert." Das gilt auch für die Erwachsenen. "Wir hoffen, dass nachher, wenn alles wieder normal läuft, auch alle wieder mit im Boot sind", betont Dieterle. Da er weiß, dass einige jetzt schon "ganz heiß aufs Musizieren sind", ist ihm um den Verein nicht bange. Auch hätten die Aktiven viele Ideen, die momentan aber "leider nicht alle umsetzbar" seien. So wollte man unlängst zur Unterhaltung im Kurgarten aufspielen, ließ es dann jedoch lieber, denn der Verein könnte verantwortlich gemacht werden, sollten sich zu viele Zuhörer versammeln und den nötigen Abstand nicht einhalten.

In Sachen Nachwuchs gut aufgestellt

Foto: KammererDie Mitglieder des Musikvereins Kurkapelle Schonach kamen im Hotel Schöne Aussicht zu ihrer Hauptversammlung zusammen. Große Bedeutung nahm an diesem Abend der Bereich Ehrungen ein.

Eine stattliche Anzahl an passiven Mitgliedern wurde für ihre 30-jährige Vereinstreue ausgezeichnet. "Vor 30 Jahren feierten wir unser großes 150-jähriges Bestehen, ein Anlass, der uns viele fördernde Mitglieder brachte", erläuterte der stellvertretende Vorsitzende Manfred Pfaff die herausragende Summe an 27 Ehrungen.

So wurden Felicitas Burger, Hartmut Burger, Holger Hermann, Brigitte Donath, Mike Eschle, Wilfried Hahn, David Hermann, Jürgen Hilser, Olaf Hilzenbecher, Olga Hipp, Andreas Hör, Alexander Hummel, Stefan Hummel, Bernd Kaltenbach, Peter Kaltenbach, Klaus Ketterer, Matthias Kuner, Birgit Merz-Hahn, Urban Ruf, Wendelin Saier, Gerhard Schmidt, Gerhard Schmieder, Gerd Schneider, Gerhard Schwarz, Thomas Sickinger, Michael Strunskus und Markus Zoremba zu außerordentlichen Mitgliedern ernannt.

Unter den aktiven Musikern gab es Auszeichnungen für zehnjährige Vereinszugehörigkeit. Lukas Duffner, Katharina Hummel, Tamara Schüssele, Elena Schyle und Saskia Weber dürfen fortan die bronzene Vereinsnadel am Revers tragen. Elija Kimmig wurde in die aktiven Vereinsreihen aufgenommen.

Belohnt wurden auch die Spitzenreiter in Sachen Anwesenheit im vergangenen Vereinsjahr. Bei insgesamt 75 Antritten fehlten Markus und Thomas Kammerer nie, Gerhard Berberich und Luca Schneider nur einmal. Weitere sieben Musiker schafften ebenfalls mit nur drei Fehltagen eine Anwesenheit von nahezu 100 Prozent. "Es wäre schön, wenn es im nächsten Jahr noch mehr sind", animierte Vorsitzender Klaus Dieterle zu weiterhin fleißigem Proben- und Antrittsbesuch.

Was sich hinter den 75 Antritten verbirgt, verdeutlichte Schriftführerin Luisa Willmann in ihrem ausführlichen Jahresbericht. Dass nicht nur das gemeinsame Musizieren sondern auch sonstige Aktivitäten und Bewirtungseinsätze darunter fallen, bewies nicht zuletzt der Kassenbericht, indem die erwirtschafteten und ausgegebenen Summen unter die Lupe genommen wurden. "Langfristig soll peu a peu in neue Instrumente investiert werden, um die Qualität der Musik zu erhalten", hieß es seitens des Vorstandes.

Diese wurde auch von Bürgermeisterstellvertreterin Petra Hettich gelobt. Sie bedankte sich für den Beitrag zum kulturellen Leben in Schonach.

Dirigent Markus Kammerer verwies auf das anstehende Sommerprogramm, das wieder einige besondere musikalische Anlässe bereit hielt. Er bat seine Musiker um regen Probenbesuch und ein "an einem Strang ziehen."

In Sachen Jugendarbeit gibt es Veränderungen, die Klaus Dieterle nochmals in der Versammlung erläuterte. So gibt es ab diesem Jahr eine Raumschaftsjugendkapelle, in der alle Zöglinge aus Triberg, Schonach, Schönwald, Nußbach und Gremmelsbach gemeinsam proben und auftreten. "Das bedeutet nicht, dass unsere Jugendkapelle Schonach nicht mehr spielfähig ist", betonte der Vorsitzende. Mit 32 Jugendlichen in der Jugendkapelle und 27 in Ausbildung sei man gut aufgestellt. Man wolle mit dieser zusätzlichen, freien Spielgemeinschaft den Kapellen, die aktuell tatsächlich nicht genügend Nachwuchsmusiker haben, die Möglichkeit geben, trotzdem in Jugendformation zu musizieren. "Unsere Jugendkapelle Schonach wird weiterhin auch ihre eigenen Auftritte, wie etwa am Jahreskonzert haben", so Dieterle.

Neue Stellvertreterin

Die Wahlen brachten teils neue Gesichter in der Vorstandschaft. So ist künftig Apollonia Rajnai stellvertretende Vorsitzende und löst damit Manfred Pfaff ab. Emily Dold übernimmt die Jugendleitung von Claudia Kienzler und Kathrin Börsig den Posten des aktiven Beisitzers von Lukas Duffner, der nun zusammen mit Regine Schneider die Vereinskasse prüft. Auch Simon Hummel rückt als aktiver Beisitzer nach. Schriftführerin Luisa Willmann, Beirätin und Festwirtin Nicole Schneider sowie passiver Beirat Arnold Kuner bleiben weitere zwei Jahre im Gremium.